Die Initiative fordert
Die Initiative fordert ein faires Wahlsystem für den Kanton St. Gallen. Konkret: Der Kantonsrat soll den Doppelproporz einführen – ein Verfahren, das Sitze zuerst kantonal nach Stimmenanteil verteilt und erst dann auf die Wahlkreise aufteilt. Jede Stimme zählt dabei gleich viel. Die Wahlkreise bleiben. Nur die Ungerechtigkeit geht. In zehn deutschschweizer Kantonen hat sich dieses System bisher bewährt.
Initiativtext
Der Kantonsrat schafft die rechtlichen Grundlagen für ein doppeltproportionales Verfahren zur Mandatsverteilung bei Kantonsratswahlen. Das neue Verfahren soll so weit wie möglich die Erfolgswertgleichheit aller abgegebenen Stimmen sicherstellen und sich an bereits bestehenden doppeltproportionalen Verfahren in anderen Kantonen (z.B. Aargau, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Zürich) orientieren.
Initiativkomitee
- Diego Müggler, Steinach
- Daniel Bosshard, St. Gallen
- Andrin Monstein, St.Gallen
- Meret Grob, Wil
- Franziska Ryser, St.Gallen
- Tanja Zschokke, Jona
- Michael Breu, St.Gallen
- Noam Leiser, Rorschach
- Andreas Bisig, Rapperswil
- Franziska Cavelti Häller, Jonschwil
- Remo Maurer, Altstätten
- Susann Helbling, Jona
- Fabian Giuliani, St.Gallen
- Daniel Bertoldo, St.Gallen
- Timon Hofmänner, Buchs
- Anita Wyss, Wangs
Mittragende Parteien


